Montag, 23. Mai 2011

Täglich Brot

Ich bin nun schon seit 40 Jahren Handwerker und kann wirklich gut mit meinem Werkzeug, den ganzen Hämmern und Nägeln und Bohrern umgehen. Das merkte ich daran, dass ich außergewöhnlich ästhetisch auf mein Opfer einschlug, das sich wimmernd vor meinen Füßen dahinwand. Je länger ich es mit meinen Füßen und Händen, die einen mittelgroßen, ca. 3 Kilo schweren Eisenhammer hiellten, maltretierte, desto ruhiger wurde es. Den Hammer immer wieder mit all meiner Kraft auf Gliedmaßen und Magen niederfahren lassend, vernahm ich mitunter röchelnde Laute, deren Bedeutung ich aber nicht weiter zuordnen, aber dennoch als nicht gutverheißend für den gesundheitlichen Zustand meines heutigen Objektes deuten konnte. Aus Erfahrung weiß ich, dass es Opfer gibt, die  zu meinem Verdruss relativ schnell kollabieren.

So schied zum Beispiel mein gestriger Spielgefährte überraschend und vorzeitig dahin, als ich testete, wie tief denn so ein Bauchnabel ist und ob man den Grund mit einem Akku-Bohrer ergründen kann.
Dass diese Überlegung irgendwie schwachsinnig war, musste ich eine halbe Stunde später enttäuscht feststellen, als sich Hans, so hatte ich ihn genannt, ein paar Mal keuchend auf dem Boden wand, die Augen ungesund nach hinten verdrehte und reglos an Ort und Stelle liegen blieb.

Nach diesem enttäuschend kurzen Schauspiel nahm ich mir vor, auf vorzeitiges und unnötiges übermäßiges Blutvergießen zu verzichten, woraus auch meine heutige Wahl des Werkzeuges resultierte, denn mit einem stumpfen Nagelklopfer kann man viel weniger entdärmen als mit einer Stichsäge oder ähnlichem.
Überraschenderweise empfand ich diese Einschränkung aber als nicht minder befriedigend, denn als ich ein relatives lautes Splittern aus der Beckenpartie vernahm, rauschte  ein fast orgasmusgleiches Gefühl durch meinen krummen Rücken, hoch bis zu meiner verschwitzten Glatze, wo es angenehm lange verblieb.
Von dieser Euphorie angespornt verlor ich nun alle Hemmungen, schmetterte ihm den stumpfen Gegenstand mit größtmöglicher Wucht gegen Schienbein, (es knackte lauter als zuvor) Schulter, (ein wenig enttäuschend, aber besser als nichts) und schließlich, mit einem heiserem Schrei, der meinen wundgeschürften Lippen entfuhr, den Brustkorb, wo ich nun ein fast schon orchesterartiges Krachen all dieser Rippen vernehmen durfte.Obwohl die Augen meines kleinen Freundes weit aufgerissen waren, war ich  mir sicher, dass er nicht mehr unter den Lebenden weilt.

Das konnte ich zum Beispiel daran erkennen, dass ihm die rote Suppe in breiten Flüssen aus den Mundwinkeln quoll, das Weiß in seinen Augen ein leicht gereiztes Rot angenommen hatten und alle Gliedmaßen in seltsamen Winkeln von seinem relativ zermatschten Torso abstanden.
Ich lächelte das tote, abstrakte Gesicht an und wollte, dass es zurücklächelt.
So griff ich in die Augenhöhlen, richtete die Augäpfel und schob mit meinen Fingern seine Mundwinkel hoch, die ich nun etwa 20 Minuten lang in dieser Position festhielt, damit die Leichenstarre dieses niedliche Lächeln einfangen kann.

Um diese elend lange Zeit zu überbrücken, küsste ich ihn ab und an auf die Stirn und zählte seine Zähne, die er sich im Wahnsinn wohl teilweise selbst ausgebrochen hatte. Als ich dann voller Stolz mein Werk betrachtete, durchsuchte ich nun seine Kleidung, die ich ihn gezwungen hatte auszuziehen. In seiner Hose fand ich sein Port-Monaie und durchsuchte es kurz. Die grünen Scheine aß ich allesamt auf, denn ich wusste nicht wozu ich sie gebrauchen könnte, bin ich doch schon wunschlos glücklich. 
Auch fand ich einen Ausweis für eine Bibliothek und Notizen zu irgendeinem mathematischen Kram. "Du bist also ein ganz ein kluger Kopf, ja?", fragte ich.
Als ich keine Antwort erhielt, griff ich von vorne durch den breiigen Brustkorb und legte meine Hand von innen in seinen Mund. Nun tat ich so, als wäre ich einer dieser Puppenspieler, die man ab und zu im Fernsehen sieht, bewegte seine verkrampfte Kinnlade auf und ab und versuchte mich im Bauchreden:
*Jaaaa! Ich bin ein ganz ein kluger Kopf!*
Amüsiert musste ich kurz lachen, dachte dann aber über die Worte meines Kumpels hier nach und kam zu dem Schluss, dass ich so eine Gelegenheit wohl nicht so schnell wieder bekommen würde. Ich packte den Körper und versuchte ihn aufzurichten und auf einen Stuhl zu setzen, was mir aber dank meiner spindeldürren Gestalt nur unter schwersten Mühen gerade so gelang.

Da saß er nun.  Er saß auf einem weißlackierten Stuhl mit Metalllehne und lächelte mich an.
Ich freute mich, aber nur kurz, denn es lag ja Arbeit vor mir. Ich ging in die Küche und kam kurze Zeit später, mit einem Brotmesser in meiner aschfahlen Rechten wieder zu Manfred, so nannte ich ihn, zurück.
Vom Wohnzimmertisch nahm ich meine Schwimmbrille, die ich aus versicherungsrechtlichen Gründen immer dort liegen habe, und setzte sie Manfred auf, damit ihm der Schmodder nicht so in die Augen läuft.
Nun überlegte ich kurz ob es denn klug wäre ein wenig Rasierzeug zu holen, verwarf den Gedanken danach aber wieder, schließlich waren meine anatomischen Kenntnisse ausreichend genug.
Und so setzte ich das Messer an der Schläfe an und begannlangsam damit um den Kopf zu fahren, stoppte jedoch schon nach ein paar Zentimetern, da ich merkte, dass die großen Zacken dieses Brotmessers,
Manfreds Haut eher reißen als zerschneiden. So tappte ich wohlgemut wieder zurück in die Küche, holte ein kleines Filetiermesser, von denen ich aus kulinarischen Gründen immer mehrer im Haus habe, und begann von neuem, diesmal mit viel weniger kleinen Brocken die meinem Gesicht entgegenflogen.
Als ich dann einmal herum war, rollte ich den haarigen Lappen nach oben ab um so die Eierschale freilegen zu können. Dabei fühlte ich mich wie ein echter Indianer, der seinem Opfer gerade das Skalp entfernte und so machte ich aus Freude einmal kurz dieses indianer-typische Geräusch, das erzeugt wird, wenn man die Handfläche immer wieder gegen die Lippen schlägt und dabei einen Ton von sich gibt.
Das machte mir Spaß, aber sofort begann ich mich weiter mit der Materie zu befassen.

Nun nahm ich wieder das Sägemesser und setzte von neuem an der ehemaligen Schläfe an.
Ich musste ein paar Mal kräftig sägen, bis ich die Schädelwand an dieser Stelle durchbrochen hatte. Manfred konnte ziemlich froh sein, dass ich ihm die Schutzbrille aufsetzte, denn diesmal flogen um einiges mehr kleine Brocken aus Knochen und Blut, die sich entweder in den tiefen Falten meines Gesichtes, oder in den ebenso tiefen, wenn nicht sogar noch weitaus tieferen Augenhöhlen ablagerten.
Wenn ich Glück hatte trafen mich ein paar Spritzer im Mundbereich, die ich dann flink abschlecken konnte.
Hatte ich jedoch Pech, und das war einige Male der Fall, so flogen mir kleine Knochensplitter in die blutigen, vereiterten Ergüsse in meinen Mundwinkeln.
Das tat dann wirklich sehr weh, aber da ich ja nicht von gestern bin, nahm ich einfach das zuvor gebrauchte glatte Messer und schnitt mir den schmerzenden Bereich im Mundwinkel einfach heraus. So fiel mir das Sprechen zwar etwas schwerer und mein Speichel floss auch ziemlich unkontrolliert aus meinem Schlund, aber dafür war ich die Schmerzen für kurze Zeit los.
Nach einiger Zeit dann beendete ich mein Werk und sah auf das große walnussartige Gebilde, das mir aus seinem Kelche entgegenstrahlte. Beherzt griff ich hinein, zerschnitt mit meinen langen Fingernägeln die störenden Nervenenden und hob die rosa glänzende Masse mit triumphierendem, blutigen Grinsen aus seinem Gefängnis.

Klug wie ich war, hatte ich natürlich schon ein würdiges Silbertablett bereitgestellt, auf dass ich den warmen Klumpen platzierte. Mich an dem Anblick weidend, nahm ich nun mein schönes Flietiermesser und begann mir ein kleines Stückchen zu genehmigen.
Dem Wissen eines alten Buches vertrauend, kennzeichnete ich den Bereich, der zuständig für das logische Dnken sein sollte mit einem tiefen Einschnitt und begann nun langsam, alle relevanten Teile, die sich leistungssteigernd auf meinen Intellekt auswirken könnten, herauszuschneiden.
In kleine quadratische Blöcke verteilt, genehmigte ich mir einen Bissen nach dem anderen bis der Teller ratzeputz leer und ich total voll war.
Schon ein paar Minuten später merkte ich die enorme Wirkung dieses geistigen Potenzmittels.
Ich begann über Kunst, Literatur und Musik zu sinnieren, begann mathematische Formeln aufzustellen und ertappte mich dabei, wie ich in meinen Selbstgesprächen immer wieder auf französische Wörter zurückgriff, weil mir die deutschen Gerade nicht einfielen.

Nun war ich glücklich, und begann darüber nachzudenken, wie ich wohl den nächsten in mein kleines Häuschen hier am Waldrand locken könnte.Schließlich bin ich Maler und brauche die Abgeschiedenheit von der Menge um mich künstlerisch entfalten zu können.
Meine Pinsel habe ich schon gewaschen und ich kann auch wirklich gut mit ihnen umgehen.
Ich frage mich, wie viele wohl in eine Vagina passen würden, aber das werde ich wohl nie erfahren.
Es sei denn, ich gebe eine kleine Annonce auf:
"Renomierter 34-Jähriger Maler sucht gutaussehendes, junges Model für Aktmalerei." 
Ja, das ist gut.

Ich bin nun schon seit 25 Jahren Maler und kann wirklich gut mit meinen Pinseln umgehen.

Sonntag, 22. Mai 2011

Ein soziopathischer Masochist speist zu Abend


Auch wenn ich nicht viele Freunde habe, so habe ich an meinem Leben dennoch nichts auszusetzen. Ich genieße die Stille die mich umgibt. Mein kleines Haus. Ab und zu kommen ein paar Leute an meinem kleinen Anwesen vorbei. Ich lade sie dann gerne zum Abendessen bei mir ein. Wenn sie nicht wollen, dann habe ich ja meinen Ether. Zuerst frage ich ganz höflich, aber meistens werde ich nur kurz angeschaut und dann gehen sie wieder.
Dafür habe ich meinen Ether.
Ich hole den Lappen aus meiner Hose, tränke ihn kurz mit ein wenig Ether und laufe ihm oder ihr hinterher. Normalerweise gelingt es mir sie einzuholen, denn ich bin sehr behände darin, auf allen vier Gliedmaßen zu laufen. Dann springe ich auf ihren Rücken und drücke ihnen den Lappen vor den Mund.
Ether ist etwas wunderbares.

Genauso bin ich heute auch wieder vorgegangen. Das Mädchen und ihr Freund, die sich bei einem Waldspaziergang amüsieren wollten, überraschte ich, als sie sich gerade mit ihren Mündern kopulierten.
Das Mädchen sitzt ihrem Freund gegenüber. Mit ihm bin ich fertig und er guckt seltsam.
Muss ihn später noch entsorgen.
Ein wunderschönes Abendessen mit einem wunderschönen Mädchen. Doch zuerst muss ich mir die Hände waschen. Sie sind noch ganz beschmutzt von dem roten Wasser, das aus ihm rauskam. „Wasch dir auch deine Hände.“, sage ich zu meinem Mädchen.
„Oh, ich vergaß. Der Ether.“ Sie ist noch zu benommen, schließlich hat sie von dem Zeug sehr viele Gehirnzellen verloren. „Dann wasche ich dir die Hände.“
Nachdem ich sie ihr abgetrennt habe, spüle ich sie gründlich ab. Die langen Fingernägel sind etwas schwierig zum reinigen, aber irgendwann ist das ganze rote Wasser verschwunden und es kommt auch keines mehr nach.

Ich gehe wieder zu ihr und befestige ihre Patscherchen mit starkem Klebeband wieder an ihren Armen. Ich habe mich schon umgezogen. Jetzt ist sie dran. Zuerst ihr Oberteil und es ist tatsächlich etwas schwierig ihren BH aufzukriegen. Die Hose und ihr Slip.
Den Stuhl, auf dem ihr Freund sitzt, schiebe ich etwas zurück, sodass ich mich auf seinen Schoß setzen kann. Ich streichele meine Brustwarzen und lächele sie an.
Ich weiß nicht genau, ob sie zurücklächelt. Ich bin nicht gut in solchen Dingen.
Die Teller stehen bereit und das Messer ist geschärft. Ich sitze noch ein bisschen ihr gegenüber und sehe sie an.  Immer mehr lässt mich dieses Gefühl, diese Gier nach Wärme verzweifeln. Das Messer sieht verlockend aus, wie es da liegt und mit seiner Klinge zum Tellerrand zeigt, ganz so, wie es die Etikette haben möchte. 

Ich greife es. Ich beginne und die Wärme durchflutet meinen Körper. Jetzt bin ich ein bisschen leichter. Den Fleischklumpen, den ich mir aus meinem Oberschenkel entfernt habe, lege ich auf den Teller vor ihr. „Iss. Es ist gut.“ Sie weigert sich und das verärgert mich. Also werde ich nun aktiv. Ich greife den Klumpen, öffne ihren Mund ein wenig und stopfe ihn hinein.  Er ist noch ein wenig von dem Ether betäubt, weswegen ich nun manuell mit meinen Händen den Kiefer zu Kaubewegungen zwinge. Ich schiebe es ihren Hals herunter und lächele sie an. „Jetzt du.“, sage ich und stehe auf. Ich laufe einmal um den Tisch herum und stelle mich neben sie. Ich schneide ein bisschen Wärme aus ihrem Arm. Ich lege es auf meinen Teller, setze mich wieder auf seinen Schoß und verschlinge es in einem Bissen. Ihr Arm hat nicht viel hergegeben. Das Weiße guckt ein bisschen raus. Das rote Wasser ist überall. Außerdem hat sich mein Mädchen ein bisschen übergeben.
Ich muss nachher putzen.
Ich bin froh darüber, dass sich mein Bauch so warm anfühlt.
Mehr, mehr. Und ich möchte das Gefühl mit ihr teilen. 

Ich stehe auf, lächele sie an. Vorsichtig steige ich auf den Tisch und nähere mich ihrem Gesicht. Mit dem Messer fahre ich einmal um meinen Schwanz und lege ihn ihr dann auf den Teller. Das war geil und sie ist jetzt voll mit rotem Wasser. Sie muss ich nachher auch putzen.
Ich bin interessiert und gönne mir einen kleinen Teil von der Spitze. Es ist ziemlich weich und angenehm zu schlucken, aber ich möchte dennoch nicht dass sie auf diesen Genuss verzichten muss. Ich greife den Penis mit seiner halbierten Eichel und stopfe ihn ihr in den Mund. Die Haut drumherum ist zu zäh, deswegen muss sie ihn so schlucken.
Durchsichtiges Wasser läuft ihr aus den Augen, der Nase und dem Mund.
Es vermischt sich mit dem roten, sodass das rote nun noch salziger schmeckt.
Ich krabbele wieder zurück zu ihrem Freund und setze mich auf seinen Schoß. Ich umarme ihn kurz und meine Wange streichelt die Stelle, wo früher einmal seine gewesen ist.
So wie sie dasitzt und mit meinem Schwanz zu kämpfen hat, fällt mir auf, wie weich ihre Brüste sind, weswegen ich ihr gleich eine entferne.
Sie ist ein glückliches Mädchen. Sie hat 2 Brüste, aber ich hab nur einen Schwanz. Beziehungsweise, hatte nur einen Schwanz. 

Den weichen Hügel, in dessen Mitte sich ein bräunlicher Zipfel zu mir hochbäumt, zerteile ich in kleine Portionen, sodass der Nippel eine eigene Portion bildet.
Zuerst esse ich außenherum, dann die Mitte. Der Nippel fühlt sich witzig in meinem Mund an, weil er ein bisschen an meinem Gaumen kitzelt. Es ist geil.
Mein Mädchen sabbert ein wenig, aber das ist nicht schlimm. Ich putz morgen sowieso.
Sie hat immer noch nicht meinen Schwanz geschluckt. Also gehe ich zu ihr, ziehe ihren Kopf nach hinten und überprüfe ihren Hals. Die halbierte Spitze meines Schwanzes guckt frech aus ihrer Speiseröhre. Mit einem meiner Finger schiebe ich das Glied tiefer in ihren Hals. Nachdem  meine halbe Hand in ihrem Mund verschwunden ist, bleibt ihr nichts anderes übrig als reflexartig zu schlucken. Endlich ist das Ding unten.
Beim wiederrausziehen meiner Hand verletze ich dann aber mit den aufgerissenen Kanten meiner Fingernägel den Magenschlauch meiner Freundin. Das nervt, weil jetzt noch mehr rotes Wasser aus ihrem Mund auf meinen Boden tropft. 

Zum Glück hab ich Fließen, da kann man das gut wegwischen.

Samstag, 14. Mai 2011

Arbeiten gehn

Am frühen Morgen stehe ich auf.
Ich wälze mich aus dem Bett, laufe hinüber zur Badewanne und werfe meinen Wecker aus dem Fenster. Das Mistding hat mich aus einem Traum geholt, indem ich es mit 4 Weibern getrieben habe!
Langsam wanke ich zum Spiegel und sehe in mein Gesicht.
Ein Unding!
Sofort greife ich mir meinen Kamm und kämme mir die Matte wieder vors Gesicht. Lediglich ein einziges kleines Loch mache ich mir mit meinem Finger und Haarspray vor mein linkes Auge, damit ich mir beim Müsli essen nicht wieder ein Bein breche. Nachdem ich mir eine ganze Schale von den billigen Ja!-Cornflakes einverleibt habe, laufe ich voller Tatendrang zur Bushaltestelle.
Der Bus kommt nicht.
Konsequent wie ich bin, öffne ich das Gartentor meines Nachbarn und pfeife ihren Schäferhund zu mir. Er ist schon etwas älter, aber das stört mich nicht. Mit Schwung schwinge ich mich auf seinen Rücken und rufe: „Auf! Auf dahin, wo ich arbeite, Butterblume!“

Nach einem dreiminütigen Ritt, den die gute Butterblume nicht überlebte, bin ich angekommen.
Ich steige die 3 kleinen Stufen hoch, betätige die Türschelle und warte. Nach einer halben Stunde bemerke ich, dass noch niemand geöffnet hat, weswegen ich kurzerhand mit meinem Schädel die Tür einschlage. Ich steige über die zertrümmerte Tür und fühle mich ob des Aufpralls noch etwas benommen. Die Bernhardiner-Pantoffeln ziehe ich aus. Ganz so, wie es meine Pflicht ist, gehe ich in die Küche, entledige mich meiner Windel und onaniere 3-mal in den geöffneten Kühlschrank.
Aus 2 Metern Abstand!  Das was danebengeht  umrahme ich mit Marmelade, damit ich später nicht drauf ausrutsche. Gerade als ich die Küche verlassen möchte, stelle ich fest, dass mich die Katze beim Wichsen beobachtet hat. Also nehme ich mir 3 Gabeln und nagele sie zur Strafe an die Wand. Zuerst wehrt sie sich noch, aber nachdem ich ihre Beine fixiert habe, ist Ruh im Karton.
Scheiß Katze.

Im Wohnzimmer werde ich dann aber wieder an die Pflichten erinnert, die ich noch zu erledigen habe. Nachdem ich alle Holzscheite aus dem Kamin entfernt und mit ihnen ein kleines Holzmännchen gebaut habe, setze ich mich in selbigen und spiele Holz.
Ich sinniere über die Nichtigkeit des Lebens und knistere vor mich hin.
Nach 2 Stunden, verlasse ich notgedrungen den Kamin, da sich überraschend meine Blase zu Wort gemeldet hat. Ich stelle mich vor den Kamin, nehme meinen Schwanz in die Hand und pinkele ein großes Herz in den weißen Teppich. Mit der restlichen Ladung Urin möchte ich noch ein lächelndes Gesicht in das Herz malen, aber da mein Vorrat langsam zur Neige geht, schaffe ich nur noch ein paar Tropfen, sodass das Herz nun wie ein Arsch mit Hämorrhoiden  aussieht. Nachdem ich mein Werk vollendet habe, sehe ich mir zuerst den Arsch und dann den Apparat, der für diese kunstvolle Urin-Anordnung verantwortlich ist, an. Ich muss feststellen, dass mir eine Intimrasur doch mal wieder ganz gut tun würde, aber da ich erstens Anstand habe und mir nicht die Schamhaare im Haus meines Arbeitsgebers entferne und ich zweitens gerade keinen geeigneten Scheiterhaufen zur Verbrennung der Parasiten vorbereitet habe, verschiebe ich die Rasur auf irgendwann.

2 meiner Aufgaben sind bereits erfüllt, doch die schwierigste steht noch bevor.
Katzenklo saubermachen.
Also gehe ich ins Bad, greife mir den lustigen Kasten und reinige ihn aufs penibelste. Die frisch eingestreute, saubere Katzentoilette stelle ich  direkt unter die klagenden Überreste der an die Wand genagelten Katze, damit diese auch ihr letztes Geschäft hygienisch verrichten kann.

Stolz darüber, dass ich einmal erneut so gut meine Arbeit erfüllt habe, gehe ich mit einem Strahlen im Gesicht wieder nach Hause. Einmal über die Straße, wobei mir auffällt, dass Butterblume blöderweise mal irgendwie voll umsonst ihr Leben gelassen hat.
Auf den Küchentisch habe ich wie immer einen kleinen Zettel mit Name und Kontonummer für die Überweisung gelegt, aber da ich leider weder die Zahlen von 1-10 unterscheiden, noch wirklich buchstabieren kann, habe ich stattdessen ein schönes Genital auf den Zettel gemalt.